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Sauerteig-Baguette: knusprige Kruste und offene Krume

Baguette mit Sauerteig: die 5 Schritte im Überblick

1) Starter fit machen Bevor es losgeht, fütterst du deinen Weizensauerteig und lässt ihn warm reifen. Er ist bereit, sobald er sichtbar aufgegangen ist, viele kleine Bläschen zeigt und angenehm mild riecht. Das dauert je nach Starter meist 2 bis 4 Stunden.

2) Mehl zuerst quellen lassen Misch Mehl und kaltes Wasser kurz zusammen und gönn der Mischung dann 60 bis 90 Minuten Ruhe. In dieser Zeit wird der Teig geschmeidiger und lässt sich später leichter kneten.

3) Kneten für eine gute Teigstruktur Jetzt kommt der reife Sauerteig zum Teig, und wenn du magst, ein winziger Krümel Hefe für die Planungssicherheit. Knete erst langsam, gib dann das Salz dazu und knete 2 bis 3 Minuten etwas schneller. Nach Bedarf arbeitest du noch ein paar Schluck Wasser ein, nur so viel, wie der Teig gut aufnimmt (das nennt man Bassinage). Fertig ist der Teig, wenn er sich glatt anfühlt und sich dünn ausziehen lässt, ohne sofort zu reißen.

4) Teig in Ruhe reifen lassen Lass den Teig bei nicht zu kühler Raumtemperatur einige Stunden anspringen und gib ihm dabei zwei kurze Falt-Runden, jeweils nach etwa 1 und 2 Stunden. Dadurch bekommt er mehr Stand und Struktur. Danach wandert er über Nacht in den Kühlschrank. Diese kühle Ruhe baut das Aroma auf und macht das Formen am nächsten Tag einfacher.

5) Formen, einschneiden und backen Am Backtag formst du den Teig schonend zu Baguettes (Video-Anleitung unter dem Rezept) und lässt sie reifen, bis sie auf leichten Fingerdruck langsam zurückfedern. Schneide die Baguettes längs mit 3 bis 4 flachen, leicht überlappenden Schnitten ein. Back sie auf gut vorgeheiztem Backstahl oder Stein mit kräftigem Dampf an. Nach 10 Minuten lässt du den Dampf ab und bäckst insgesamt rund 25 Minuten goldbraun aus. So bekommst du eine dünne, rösche Kruste und eine saftig-offene Krume.

Baguette mit Sauerteig auf einem französischen Holzbrett mit einem Leinentuch und Brotmesser daneben.

Ist mein Sauerteig backreif? Daran erkenne ich es

Ein backreifer Sauerteig ist die Grundlage für ein gutes Baguette. Du erkennst ihn nicht an der Uhr, sondern an drei Dingen:

  • Er hat sich mindestens verdoppelt.
  • Er zeigt viele feine Bläschen.
  • Er riecht mild-säuerlich, fast joghurtartig, und die Oberfläche wirkt gewölbt, nicht eingefallen.

Für dieses Rezept fütterst du ihn im Verhältnis 1:1:1 (Anstellgut, Mehl, Wasser) und lässt ihn bei 26 bis 28 °C reifen, je nach Fitness 2 bis 4 Stunden.

Den viel zitierten Float-Test (ein Löffel reifer Starter schwimmt auf Wasser) nehme ich nur als Zusatzsignal. Verlässlicher sind Volumen, Geruch und Oberfläche. Tut sich wenig, hilft eine zusätzliche Auffrischung, gern mit einem kleinen Anteil Vollkornmehl. Mehr dazu in meinem Beitrag, wenn der Sauerteig nicht aufgeht.

Hefe-Tipp: Wenn der Backtag fest steht und du planen musst, gib eine Reiskorn-Menge Hefe in den Hauptteig. Sie stützt die Fermentation, ohne das Sauerteigaroma zu überdecken. Nötig ist das nicht, ein lebendiger Sauerteig treibt das Baguette auch allein.

Baguette mit Sauerteig und lockerer Krume auf einem französischen Holzbrett mit einem Leinentuch und Brotmesser daneben.

Das richtige Mehl fürs Sauerteig-Baguette

Für das typische Baguette-Gefühl ist französisches Weizenmehl T65 ideal. Es verbindet Teigstabilität mit guter Dehnbarkeit und Geschmack.

Du hast nur deutsches Weizenmehl 550 (in Österreich W700)? Das geht auch. Starte mit 5 bis 10 % weniger Wasser oder gib das Restwasser später in kleinen Schlucken dazu (Bassinage).

Autorenportrait von Sonja Bauer vom Foodblog Cookie und Co.

Mein Tipp
Ohne französisches Mehl lohnt sich die Zugabe von 10 g inaktivem Backmalz oder Gerstenmalzextrakt pro 500 g Mehl. Das bringt Farbe, Aroma und Ofentrieb. Mehr dazu in meinem Guide zum Mehlsorten austauschen.

Als Basis haben sich 68 bis 70 % Wasser bewährt, so wird der Teig gut formbar und schon saftig. Damit er das Wasser wirklich aufnimmt, mischst du zuerst Mehl und den Großteil des Wassers kurz zusammen und lässt die Mischung 60 bis 90 Minuten ruhen. Das ist die Autolyse.

Warum die Autolyse: Sie hat vier Effekte. Der Teig bindet mehr Wasser, du musst kürzer kneten, es entsteht weniger Oxidation (Aroma und Farbe bleiben erhalten), und der Teig erwärmt sich nicht so stark, was ihn elastisch hält.

Erst danach arbeitest du den reifen Sauerteig und das Salz ein und gibst das restliche Wasser in kleinen Schlucken zu, so weit der Teig es annimmt. Zum Schluss soll er glatt, elastisch und leicht feucht sein, nicht suppig.

Teigführung und Kruste, so wird das Baguette rösch

In den ersten 90 bis 120 Minuten stärkst du den Teig mit zwei kurzen Falt-Runden nach ein und zwei Stunden, so wird er spürbar standfester.

Die erste Teigruhe (Stockgare) läuft bei 22 bis 24 °C, bis der Teig etwa 50 bis 70 % zugelegt hat. Das dauert je nach Sauerteig 4 bis 5 Stunden. Danach geht er für 12 bis 24 Stunden in die Kühlschrankgare, das bringt Aroma und ein entspanntes Timing.

Am Backtag formst du sanft vor, lässt 30 bis 40 Minuten entspannen und rollst dann zu Baguettes. Die zweite Teigruhe (Stückgare) passt, wenn der Teigling auf leichten Fingerdruck träge zurückfedert (Fingerdrucktest).

Häufigster Fehler, Übergare: Lass die Stückgare lieber etwas zu früh enden als zu spät. Ein knapp gereiftes Baguette reißt am Schnitt schön auf, ein übergares läuft breit und bleibt flach. Im Zweifel früher in den Ofen.

Direkt vor dem Backen setzt du 3 bis 4 flache, leicht überlappende Längsschnitte. Dann zählt die Hitze: Heiz den Ofen samt Backstahl (oder einem umgedrehten Backblech) sehr gut auf 250 °C vor, back mit kräftigem Schwaden an und lass den Dampf nach 10 Minuten ab. Insgesamt rund 25 Minuten. Das Ergebnis ist eine dünne, rösche Kruste und eine saftig-offene Krume.

Warum Schwaden: Der Dampf hält die Teighaut in den ersten Minuten elastisch, so kann das Baguette am Schnitt aufreißen und voll auftreiben. Erst wenn der Dampf raus ist, wird die Kruste rösch und färbt. Für extra Rösche die letzten 3 bis 5 Minuten auf Heißluft.

sauerteig baguette
Sauerteig Baguette, aufgeschnitten auf einem rustikalen Holzbrett.
Rezept

Baguette mit Sauerteig über Nacht

Mit meinem Rezept gelingt dir auch zu Hause ein aromatisches, knuspriges Sauerteig-Baguette mit offener Krume. Ich zeige dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt.
5,0 (5 Bewertungen)
Aktivzeit1 Std
Backzeit25 Min
Gesamt1 Tag
Portionen 4 Stück à 210−215 g Teigeinlage

Zutaten

Für den Sauerteig (Levain)
  • 50 g Sauerteig-Starter (Weizen)
  • 45 g Wasser (35–40 °C)
  • 50 g Weizenmehl Type 550 Oder das gewohnte Mehl zum Füttern, gerne auch franz. Weizenmehl T65
Für den Teig
  • reifer Sauerteig siehe oben
  • 425 g franz. Weizenmehl T 65 oder gutes Weizenmehl Type 812 oder 550
  • 255 g kaltes Wasser aus dem Kühlschrank
  • optional: 0,5 g Frischhefe (reiskorngroßes Stück)
  • 12 g Salz
  • 10–15 g kühles Wasser, nach Bedarf (Bassinage)

Zubehör

Zubereitung

Sauerteig
  1. Starter, Wasser und Mehl mischen, dann locker abgedeckt 2–4 Std. bei 26–28 °C reifen lassen, bis sich dein Sauerteig sichtbar verdoppelt hat, blubberig wirkt und angenehm joghurtartig riecht.
    50 g Sauerteig-Starter (Weizen), 45 g Wasser (35–40 °C), 50 g Weizenmehl Type 550
TAG 1: Teig zubereiten
  1. Mehl und kaltes Wasser kurz, aber gründlich mischen. 60–90 Min. abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen (Autolyse).
    425 g franz. Weizenmehl T 65, 255 g kaltes Wasser
  2. Den reifen Sauerteig (und optional die Hefe) zugeben und 10 Min. langsam kneten.
    Danach 2–3 Min. bei höherer Geschwindigkeit auskneten, bis der Fenstertest gelingt. Dabei das Salz und je nach Teiggefühl bis zu 15 g Wasser schluckweise (Bassinage) einarbeiten.
    (Ziel-Teigtemperatur 22–24 °C)
    optional: 0,5 g Frischhefe (reiskorngroßes Stück), 12 g Salz, 10–15 g kühles Wasser, nach Bedarf , reifer Sauerteig
Stockgare (1. Teigruhe)
  1. Teig in eine leicht geölte Teigwanne oder Schüssel geben und ca. 4–5 Std. bei Raumtemperatur (22–24 °C) anspringen lassen, dabei nach 1 Std. und 2 Std. dehnen und falten (am besten mit der Coil Fold Methode).
    Das Volumen sollte sich etwas vergrößert haben und erste Bläschen zeigen.
    Anschließend etwa 12–24 Std. im Kühlschrank (5–6 °C) reifen lassen.
TAG 2: Preshape, Formen + Stückgare (2. Teigruhe)
  1. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 60 Min. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
    Dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 4 rechteckige Stücke abstechen und schonend mit etwas Spannung zu Zylindern aufrollen. 30–40 Min. im Bäckerleinen entspannen lassen (Schluss oben, glatte Seite unten).
  2. Schonend zu länglichen Baguettes formen, zurück ins Leinen (Schluss oben, glatte Seite unten) und ca. 40–60 Min. bis zur knappen Gare reifen lassen (Fingerdrucktest)
Backen
  1. Ofen rechtzeitig mit Backstahl oder Stein gut auf 250 °C Ober-Unterhitze (Heißluft 230 °C) vorheizen (mind. 30 Min.).
  2. Teiglinge direkt vor dem Backen 3–4× längs einschneiden, lang, flach (30–45°) und leicht überlappend.
  3. Einschießen und sofort kräftig schwaden (Dampfstoß). Insgesamt 25 Min. backen, nach 10 Min. den Dampf ablassen und bei Bedarf die Hitze auf 230 °C reduzieren.
    In den letzten 5–10 Min. optional auf Heißluft umschalten.
    Danach auf einem Rost auskühlen lassen.

Video

Hinweis
Wichtig beim Backen mit deutschem Mehl: Wenn du kein französisches Weizenmehl verwendest, empfehle ich dir die Zugabe von 10 g inaktivem Backmalz oder Gerstenmalzextrakt pro 500 g Mehl.
 
Zeitplan (Beispiel)
Tag 1, Teigzubereitung
  • 12:00 Uhr: Starter füttern (Reifezeit 2 bis 4 Std., bis sichtbar aktiv)
  • 14:00 Uhr: Mehl und kaltes Wasser kurz mischen, dann 60 Min. Autolyse
  • 15:00 Uhr: kneten, bis der Teig elastisch ist (Fenstertest)
  • 16:00–20:00 Uhr: Stockgare 4 bis 5 Std. bei 22–24 °C, dehnen und falten um 17:00 und 18:00 Uhr
  • 20:00 Uhr: Teig in den Kühlschrank (5–6 °C) für 12 bis 24 Std.
Tag 2, Backtag
  • 08:00 Uhr: Teig aus dem Kühlschrank nehmen, 60 Min. akklimatisieren
  • 09:30 Uhr: Vorformen, 4 gleich große Stücke abstechen, sanft zu Zylindern rollen, 30 bis 40 Min. im Leinen ruhen lassen
  • 10:10 Uhr: Baguettes formen, zurück ins Bäckerleinen
  • 10:15–11:15 Uhr: Stückgare bis zur knappen Gare (Delle federt langsam, nicht ganz zurück, Fingerdrucktest)
  • 10:40 Uhr: Ofen mit Backstahl oder Blech vorheizen (mind. 30 Min.) auf 250 °C Ober-Unterhitze (Heißluft 230 °C)
  • 11:15 Uhr: einschneiden (3 bis 4 mal lang, flach, leicht überlappend), einschießen, kräftig schwaden
  • 11:25 Uhr: Dampf ablassen, Hitze bei Bedarf auf 230 °C reduzieren
  • 11:40 Uhr: fertig backen (gesamt ca. 25 Min., optional die letzten 5 bis 10 Min. Heißluft)
  • 11:45 Uhr: auf dem Rost auskühlen lassen, es darf ruhig knistern
 
Du kannst Teig auch im Thermomix kneten
  • Autolyse: 1 Min. Teigknetstufe mit kaltem Wasser, dann 60 Min. abgedeckt quellen lassen. Wichtig ist, dass das Wasser wirklich kalt ist, sonst wird der Teig zu warm.
  • Kneten: 6 bis 7 Min. Teigknetstufe, in den letzten 2 Min. Salz und bei Bedarf das Restwasser durch die Deckelöffnung zugeben. Zieltemperatur des Teigs: 22 bis 24 °C.
  • Danach wie oben beschrieben weiterverfahren.
Nährwerte pro Baguette: ~444 kcal #autolyse #französischesweizenmehlt65 #levain #sauerteig

Typische Pannen und wie du sie behebst

Teig läuft breit oder flache Stangen

Ursache: zu warme Teigführung, zu wenig Entwicklung, Überreife.
Lösung: Knetzeit prüfen (Fenstertest!), kühler führen (Ziel-Teigtemp. 24–26 °C), Dehnen-&-Falten sauber einhalten, Stückgare früher beenden.

Dichte Krume oder wenig Porung

Ursache: zu wenig geknetet, zu kurze Stockgare, zu wenig Wasser.
Lösung: bis zum deutlich elastischen Teig kneten (Fnstertest), Stockgare bis zu ersten Bläschen und leichtem Volumenplus, beim nächsten Mal Bassinage nutzen (bis 15 g).

Blasse Kruste oder wenig Ofentrieb

Ursache: zu geringe Anfangshitze, zu wenig Dampf, Stahl oder Stein nicht durchgeheizt.
Lösung: länger vorheizen, mit kräftigem Schwaden starten, Dampf nach 10 Minuten ablassen, bei Bedarf die letzten Minuten mit Heißluft trocknen.

Ausbund bleibt zu

Ursache: Schnitte zu steil oder zu kurz, Teig zu reif.
Lösung: Flacher Winkel (30–45°), lang und leicht überlappend schneiden, bei knapperer Gare einschießen.

Säuerlicher Geschmack

Ursache: Starter überreif, Kühlschrankgare zu lang oder zu warm.
Lösung: Starter frisch und jung verwenden, Kühltemperatur 5 bis 6 °C einhalten, Reifezeiten moderat halten.

Baguette mit Sauerteig und lockerer Krume auf einem französischen Holzbrett mit einem Leinentuch und Brotmesser daneben.

Frischhalten, Aufbacken und Einfrieren

Am Backtag: Auskühlen lassen und bei Raumtemperatur offen auf dem Rost oder mit der Schnittfläche nach unten lagern, so bleibt die Kruste röscher.

Aufbacken am nächsten Tag: Ofen auf 220 bis 230 °C vorheizen. Baguette kurz anfeuchten (Sprühnebel) und 5 bis 8 Minuten auf dem heißen Stahl oder Stein aufknuspern.

Einfrieren: vollständig ausgekühlt in einem Gefrierbeutel oder gut verschlossen einfrieren.

Auftauen und Aufknuspern: bei Raumtemperatur auftauen, dann wie oben 5 bis 8 Minuten aufknuspern, dann ist es wieder wie frisch.

Die meistgestellten Fragen zum Sauerteig-Baguette

Brauche ich unbedingt T65?

Nein, aber es bringt eine gute Teigstruktur, Dehnbarkeit und Geschmack. Mit Weizenmehl Type 550 funktioniert das Rezept ebenso gut, starte nur mit etwas weniger Wasser und gib den Rest bei Bedarf später dazu. Dazu empfehle ich etwas Backmalz.

Wozu die Autolyse mit kaltem Wasser?

Sie entspannt den Teig, verbessert die Wasseraufnahme und verkürzt die Knetzeit. Das kalte Wasser verhindert, dass der Teig beim Kneten zu warm wird, das ist wichtig für eine stabile Struktur.

Muss die Mini-Hefe sein?

Nein, sie ist optional. Die kleine Menge gibt dir Planungssicherheit, ohne das Sauerteigaroma zu überdecken, und stützt einen jungen oder noch nicht ganz fitten Sauerteig.

Wie erkenne ich die richtige Stückgare?

Mit der Fingerprobe: Du drückst die Teigoberfläche sanft ein. Kommt die Delle langsam, aber nicht ganz zurück, ab in den Ofen.

Welche Backumgebung bringt die beste Kruste?

Ein heißer Backstahl, Backstein oder ein umgedrehtes Backblech, kräftiger Dampf (Schwaden) zu Beginn und trockene Hitze am Ende (Tür kurz öffnen oder Heißluft).

Noch mehr Baguette aus meiner Backstube

Damit hast du ein Baguette mit echter Kruste und offener Krume, und das volle Aroma kommt aus der langen, kalten Gare. Die Technik dahinter, reifer Sauerteig und etwas Geduld, trägt dich durch fast jedes andere Brot. Wenn du Lust auf mehr hast, probier als Nächstes mein Französisches Baguette mit Hefe oder das kräftige Rustikale Baguette.

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11 Kommentare

  • Ruben

    5 Sterne
    Hej Sonja, das klingt toll – ich will es gerne zeitnah ausprobieren. Wenn ich einen Lievito Madre TA150 und einen Roggensauer TA200 habe, beide gut aktiv, womit und wie würdest du dann den Sauerteig ansetzen? Danke und viele Grüße

    • A
      Sonja

      Hi!
      Ich würde hier mit Lievito Madre arbeiten und zwar ca. 120 g frisch aufgefrischten LM (TA 150) einsetzen. Da der LM weniger Wasser mitbringt, im Hauptteig etwa +30 g Wasser zusätzlich einplanen.
      Gutes Gelingen! 😊

      Liebe Grüße
      Sonja

  • Hallo, kann ich die Baguette auch mit Roggensauerteig machen? Den hätte ich 😥

    • A

      Hallo Anne,
      prinzipiell geht das auf jeden Fall, du kannst einfach dein Roggenanstellgut nutzen. Der Geschmack kann aber eventuell etwas kräftiger und säuerlicher werden.
      LG Sonja

  • 5 Sterne
    Super Rezept, liebe Sonja!
    Hat auf Anhieb schon prima geklappt. (Siehe Foto)
    Danke!!!
    Arbeite jetzt noch ein bisschen an der Luftigkeit… Aber das ist die Kür der Kür…😊

    Viele Grüße
    Franzi

    sauerteig baguette

    • A

      Liebe Frabzi,

      deine Baguettes sehen ganz großartig aus!

      Liebe Grüße Sonja

    • 5 Sterne
      Hallo Sonja
      Mal wieder ein super Rezept. Hat auf Anhieb sehr gut geklappt. Heute mit Weizenmehl 550 ausprobiert und auch gut funktioniert, der Geschmack war nicht ganz so gut 😉 aber wenn mal kein Baguettemehl zur Hand ist eine gute Alternative.

      • A

        Hallo Sabine!

        Das freut mich sehr, danke! 😊
        Ja, T65 ist einfach das aromatischste für dieses Rezept. Das Type 550 funktioniert gut als schnelle Alternative, wenn kein Baguettemehl im Haus ist. Wenn du es etwas rustikaler mag, kannst du auch mal Type 812 probieren, das gibt dem Baguette eine schöne herzhafte Note.

        Liebe Grüße
        Sonja

  • 5 Sterne
    Hej, Sonja,
    Danke für das Rezept!
    Hat mit Hilfe Deiner genauen Angaben zu allen Schritten super geklappt!
    Leeeecker!!!
    🙏
    Viele Grüße
    Franzi

    • A

      Liebe Franzi,

      klasse, das freut mich sehr! Lieben Dank für dein Feedback. 🙂

      Liebe Grüße Sonja