So mache ich Himbeersirup
Himbeeren sind weich und zerfallen schon bei wenig Hitze, einen Entsafter brauchst du also nicht. Ich koche die Beeren mit etwas Wasser kurz auf, bis sie zusammenfallen, und gieße die Masse dann durch ein Sieb oder ein Mulltuch. So bleiben die Kerne zurück und der Sirup wird klar. Den aufgefangenen Saft kochst du mit Zucker und etwas Säure zum Sirup ein. Wer den Sirup lieber mit feinem Fruchtmark mag, drückt beim Absieben kräftiger durch, dann kommt mehr Frucht mit und der Sirup wird etwas dichter.

Wie süß wird der Sirup?
Mein Himbeersirup ist bewusst nicht zu süß. Ich nehme auf 750 Gramm Himbeeren nur 250 Gramm Zucker, dazu kommt etwas Wasser. So schmeckt der Sirup fruchtig und nicht überzuckert, anders als viele gekaufte. Haltbar wird er bei mir nicht über eine große Zuckermenge, sondern über das Einkochen. Beim Köcheln verdampft Wasser, der Sirup dickt ein, und zusammen mit der Säure aus der Zitrone und dem sauberen, heißen Abfüllen hält er sich ungekühlt viele Wochen. Wenn du ihn süßer magst, kannst du den Zucker erhöhen, für die Haltbarkeit nötig ist das nicht.

Mein Tipp
Worauf es beim Haltbarmachen wirklich ankommt, sind saubere, sterilisierte Flaschen und das zügige, heiße Abfüllen. Damit hält der Sirup auch mit der moderaten Zuckermenge ungekühlt viele Wochen. Angebrochene Flaschen kommen in den Kühlschrank.
Frische oder gefrorene Himbeeren?
Beides geht, und im Ergebnis schmeckst du kaum einen Unterschied. Gefrorene Himbeeren sind oft sogar praktischer, weil sie das ganze Jahr verfügbar und meist reif geerntet sind. Du musst sie nicht einmal auftauen, gib sie direkt mit etwas Wasser in den Topf. Durch das Einfrieren brechen die Zellwände auf, dadurch geben gefrorene Beeren ihren Saft beim Erhitzen sogar besonders bereitwillig ab. Frische Himbeeren aus dem Garten nimmst du in der Saison natürlich genauso gern.
Wie lange ist Himbeersirup haltbar?
Sauber abgefüllt hält sich der Sirup ungekühlt viele Wochen. Wichtig sind sterile Flaschen und das zügige, heiße Abfüllen, das hält Keime fern. Den Rest erledigt das Einkochen, das die Masse eindickt und konzentriert. Sobald eine Flasche geöffnet ist, gehört sie in den Kühlschrank und sollte innerhalb einiger Wochen leer sein.
So verwende ich den Himbeersirup
Am liebsten mische ich ihn mit kaltem Sprudelwasser zur schnellen Limonade. Mit Sekt oder Prosecco wird daraus ein fruchtiger Aperitif. Über Eis, Pancakes oder Joghurt geträufelt schmeckt er ebenso, und auch im Cocktail macht er sich gut. Eine hübsch etikettierte Flasche ist außerdem ein schönes Mitbringsel.

Häufige Fragen
Du kochst die Himbeeren mit etwas Wasser kurz auf, bis sie zerfallen, und gießt die Masse durch ein Sieb oder Mulltuch. Den aufgefangenen Saft kochst du mit Zucker und Säure ein, bis er leicht andickt, und füllst ihn heiß in sterile Flaschen.
Ja, gefrorene Himbeeren eignen sich genauso gut wie frische. Du musst sie nicht auftauen, sondern gibst sie direkt mit dem Wasser in den Topf. Durch das Einfrieren geben sie ihren Saft sogar besonders leicht ab.
Ich nehme auf 750 Gramm Himbeeren 250 Gramm Zucker. Der Sirup wird dadurch fruchtig und nicht zu süß. Haltbar wird er bei mir übers Einkochen und das saubere, heiße Abfüllen, nicht über eine große Zuckermenge. Süßer bekommst du ihn, indem du den Zucker erhöhst.
Fürs klare Sirupergebnis ja. Beim Durchgießen durch Sieb oder Mulltuch bleiben die Kerne zurück. Wer es fruchtiger mag, drückt etwas Fruchtmark mit durch.
Sauber und heiß abgefüllt sowie gut gezuckert mehrere Wochen bis Monate. Angebrochene Flaschen in den Kühlschrank und bald verbrauchen.
Mehr Rezepte mit Himbeeren
Wenn du noch mehr Himbeeren hast, schau dir auch meine Himbeerkonfitüre ohne Kerne und das fruchtige Himbeer-Johannisbeer-Gelee an. Wer den Sommer lieber mit schwarzen oder roten Johannisbeeren einfängt, findet bei mir auch einen Johannisbeersirup.






3 Kommentare
Perdita Otto
Sieht sehr lecker aus!!!LG Perdita
Carole
Habe es genau so gemacht ist aber leider alles überkocht im thermomix…
cookieundco
Schade bei mir klappte es bisher immer.