Kokosmakronen mit Kondensmilch schnell und einfach backen
Für diese Kokosmakronen brauchst du nur zwei Hauptzutaten: gezuckerte Kondensmilch und Kokosraspeln. Die Kondensmilch bringt bereits Süße und Bindung mit, deshalb kommt das Rezept komplett ohne Ei aus.
Wichtig ist, wirklich gezuckerte Kondensmilch zu verwenden. Normale Kondensmilch für Kaffee ist deutlich dünnflüssiger und für dieses Rezept nicht gedacht.
Darauf kommt es bei der Zubereitung an:
- Kokosraspeln und gezuckerte Kondensmilch gründlich vermischen.
- Die Masse 30 Minuten quellen lassen.
- Die Makronen nur so lange backen, bis die Ränder leicht Farbe bekommen.
- Vor dem Verpacken vollständig auskühlen lassen.
Gerade wenn es in der Weihnachtsbäckerei schnell gehen soll, ist das Rezept prima. Du brauchst weder Handrührgerät noch Küchenmaschine und kannst die Masse ganz einfach mit einem Löffel verrühren.

Kokosmakronen ohne Ei und ohne Eischnee
Klassische Kokosmakronen werden häufig mit Eiweiß zubereitet, das vorher zu Eischnee aufgeschlagen wird. Bei dieser Variante ist das nicht nötig. Die gezuckerte Kondensmilch übernimmt einen Teil der Bindung und hält die Kokosmasse zusammen.
Damit sind die Makronen eifrei, aber nicht vegan, denn gezuckerte Kondensmilch enthält Milch.
Wenn du gern Makronen ohne Ei backst, schau dir auch meine Mandelmakronen mit Karamell an. Auch sie kommen ohne Eischnee aus und sind schnell vorbereitet.
Warum werden diese Kokosmakronen so saftig?
Die Saftigkeit kommt vor allem aus dem Verhältnis von gezuckerter Kondensmilch zu Kokosraspeln und aus der kurzen Backzeit. Die Kokosraspeln nehmen während der Quellzeit Flüssigkeit auf, dadurch wird die Masse fester und lässt sich anschließend gut portionieren.
Auch beim Backen lohnt es sich, genau hinzuschauen: Die Makronen müssen nicht rundherum dunkel werden. Sobald die Ränder anfangen zu bräunen, sind sie fertig. Beim Auskühlen werden sie noch etwas fester.
Kokosmakronen mit Milchmädchen oder anderer Kondensmilch?
Milchmädchen ist eine bekannte gezuckerte Kondensmilch, du kannst für die Kokosmakronen aber auch ein anderes vergleichbares Produkt verwenden. Entscheidend ist, dass auf der Packung gezuckerte Kondensmilch steht.
Normale ungesüßte Kondensmilch ist kein direkter Ersatz. Sie hat eine andere Konsistenz und bringt außerdem nicht die Süße mit, auf die das Rezept abgestimmt ist.

Tipps für saftige Kokosmakronen
Die Kokosmasse 30 Minuten quellen lassen
Die Quellzeit gehört bei diesem Rezept dazu. Die Kokosraspeln nehmen dabei Feuchtigkeit auf und die Masse bekommt mehr Stand. Direkt nach dem Verrühren ist sie deutlich weicher.
Nicht zu lange backen
Backe die Kokosmakronen bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Heißluft etwa 15 Minuten. Die Ränder sollen leicht gebräunt sein, die Makronen innen aber noch saftig bleiben.
Mit oder ohne Oblaten backen
Beides funktioniert. Du kannst die Kokosmasse auf Oblaten setzen oder direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech portionieren. Ohne Oblaten bekommen die Makronen direkten Kontakt zum Backblech und bräunen an der Unterseite etwas stärker.
Erst vollständig auskühlen lassen
Frisch aus dem Ofen sind die Makronen noch weich. Lass sie deshalb zunächst auf dem Blech auskühlen. Danach kannst du sie nach Belieben mit Zartbitterschokolade verzieren und in eine Keksdose geben.

Häufige Fragen
Nein, für dieses Rezept brauchst du gezuckerte Kondensmilch. Normale Kondensmilch ist dünnflüssiger und deutlich weniger süß, deshalb würde sich die Konsistenz der Kokosmasse verändern.
Ja. Dieses Rezept enthält weder Ei noch Eiweiß und kommt deshalb auch ohne Eischnee aus. Vegan sind die Makronen allerdings nicht, weil gezuckerte Kondensmilch ein Milchprodukt ist.
Nein. Du kannst die Kokosmakronen mit oder ohne Oblaten backen. Ohne Oblaten setzt du die Masse einfach direkt auf Backpapier.
Während der 30 Minuten nehmen die Kokosraspeln Feuchtigkeit aus der Kondensmilch auf. Dadurch wird die Masse fester und lässt sich leichter portionieren.
Meist werden Makronen trocken, wenn sie zu lange gebacken werden. Bei diesem Rezept reicht es, wenn die Ränder leicht gebräunt sind. Danach dürfen sie aus dem Ofen.
Noch mehr Makronen für die Weihnachtsbäckerei
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