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Bratapfelmarmelade mit Zimt und Vanille

Bratapfelmarmelade

Bratapfelmarmelade: Das macht das Rezept besonders

Für diese Bratapfelmarmelade kommen geschälte Apfelwürfel mit Gelierzucker, Orange, Vanille und warmen Gewürzen in den Topf. Zimt und Nelke geben das typische Bratapfelaroma. Alternativ kannst du Lebkuchengewürz verwenden.

Mit Apfel- oder Orangensaft bleibt das Grundrezept ohne Likör und unkompliziert. Für eine Variante mit Alkohol kannst du den Saft durch Cointreau, Rum oder Licor 43 ersetzen. Diese drei Varianten habe ich bereits ausprobiert.

Die Äpfel müssen für dieses Rezept nicht vorher in den Backofen. Das Bratapfelaroma entsteht beim Kochen durch die Verbindung aus Apfel, Zimt, Vanille, Nelke und Orange.

Säuerliche Äpfel sorgen für ein klares Fruchtaroma. Zimt, Vanille und Nelke bringen die Bratapfelnote mit, Orange gibt Frische dazu. Alkohol ist für dieses Rezept nicht nötig.

Bratapfelmarmelade mit Vanille und Zimt
Rezept

Bratapfelmarmelade mit Zimt und Vanille

Weihnachtlich gewürzte Bratapfelmarmelade mit Orange und Vanille. Einfach im Topf gekocht, mit kurzer Thermomix-Variante.
Aktivzeit15 Min
Backzeit10 Min
Gesamt25 Min
Portionen 6 Gläser à 200 ml

Zutaten

  • 900 g Äpfel, geschält und gewürfelt
  • 500 g Gelierzucker 2:1 gerne aus aus Rohrzucker
  • alternativ: 500 g brauner Zucker und 1 Päckchen Geliermittel 2:1
  • 80 g Apfelsaft oder Orangensaft alternativ Cointreau, Rum oder Licor 43
  • 0,5 Orange (Saft und Schalenabrieb))
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Prise gemahlene Vanille
  • 0,5–1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz
  • 1 Prise gemahlene Nelken

Zubehör

  • 6 Einmachgläser à 200 g (circa) oder 4 Gläser à 300 ml

Zubereitung

  1. Die Marmeladengläser und Deckel gründlich reinigen, auskochen oder sterilisieren. Einen kleinen Löffel für die Gelierprobe in den Kühlschrank legen.
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. 900 g vorbereitete Apfelstücke abwiegen.
    900 g Äpfel, geschält und gewürfelt
  3. Alle Zutaten in einen großen Topf geben, gründlich vermengen und unter gelegentlichem Rühren aufkochen.
    500 g Gelierzucker 2:1 , alternativ: 500 g brauner Zucker und 1 Päckchen Geliermittel 2:1, 80 g Apfelsaft oder Orangensaft, 0,5 Orange (Saft und Schalenabrieb)), 1 TL Vanilleextrakt, 0,5–1 TL Zimt , 1 Prise gemahlene Nelken
  4. Die Fruchtmasse anschließend 3–4 Minuten sprudelnd kochen lassen und dabei weiterrühren.
  5. Eine Gelierprobe machen. Die heiße Bratapfelmarmelade zügig in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen.
Hinweis
Gelierprobe: Etwas heiße Marmelade auf den kalten Löffel geben und abtropfen lassen. Wird der letzte Tropfen fest, ist die gewünschte Konsistenz erreicht. Bleibt die Masse flüssig, weitere 1–2 Minuten sprudelnd kochen und erneut prüfen.
Mit Alkohol: Wenn du möchtest, kannst du den Saft durch dieselbe Menge Cointreau, Rum oder Licor 43 ersetzen. Diese Variante enthält auch nach dem Kochen noch Alkohol.
Mit Marzipan: Am Ende 2–3 EL geriebenes Marzipan unter die heiße Marmelade rühren. Nach Wunsch passt etwas Amaretto dazu. [PRÜFEN: Stammt diese genaue Variante aus der konsolidierten Marzipan-Seite und ist die Menge dort identisch?]
Thermomix: Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 10 Sek. / Stufe 3 / Linkslauf vermischen. Anschließend etwa 13–14 Min. / 100 °C / Stufe 1 / Linkslauf kochen. Die Masse muss davon 4 Minuten sprudelnd bei 100 °C kochen. Danach die Gelierprobe machen und die Marmelade sofort abfüllen.
Die gefüllten Gläser müssen nicht auf den Kopf gestellt werden.
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Welche Äpfel eignen sich für Bratapfelmarmelade?

Für Bratapfelmarmelade eignen sich säuerliche, aromatische Äpfel. Besonders gut passt Boskoop, weil sein würziges Aroma auch neben Zimt, Vanille und Orange erkennbar bleibt. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt außerdem Gloster und Cox Orange für Bratäpfel. Sehr süße, milde Äpfel lassen die Marmelade zusammen mit dem Gelierzucker schnell zu süß wirken. Reife Früchte mit spürbarer Säure bringen mehr Balance in den Aufstrich.

So bekommt die Marmelade ihr Bratapfelaroma

Das typische Bratapfelaroma entsteht in diesem Rezept durch Zimt, Vanille, Nelke und Orange. Du kannst Zimt und Nelke auch durch einen Teelöffel Lebkuchengewürz ersetzen. So wird die Würzung etwas kräftiger und noch weihnachtlicher.

Brauner Zucker oder Gelierzucker aus Rohrzucker ergänzt die warmen Gewürze. Wenn du Alkohol verwenden möchtest, verstärkt Cointreau die Orange. Rum bringt eine kräftigere Note mit, Licor 43 betont die Vanille.

Bratapfelmarmelade mit Vanille und Zimt

So wird die Bratapfelmarmelade fest

Damit die Bratapfelmarmelade fest wird, müssen das Verhältnis von Frucht und Gelierzucker sowie die sprudelnde Kochzeit stimmen. Für dieses Rezept verwendest du 900 g vorbereitete Äpfel und 500 g Gelierzucker 2:1.

Die Kochzeit beginnt, sobald die gesamte Masse auch beim Rühren kräftig sprudelt. Lass sie 3–4 Minuten kochen und mache anschließend die Gelierprobe. Bleibt die Probe flüssig, kochst du die Marmelade 1–2 Minuten weiter und prüfst erneut.

Autorenportrait von Sonja Bauer vom Foodblog Cookie und Co.
Bratapfelmarmelade mit Vanille und Zimt

Wie lange ist Bratapfelmarmelade haltbar?

Sauber abgefüllt und gut verschlossen hält sich die Bratapfelmarmelade ungeöffnet etwa ein Jahr. Lagere die Gläser kühl und dunkel.

Nach dem Öffnen gehört die Marmelade in den Kühlschrank und sollte innerhalb weniger Wochen aufgebraucht werden. Entnimm sie immer mit einem sauberen Löffel.

Häufige Fragen zur Bratapfelmarmelade

Müssen die Äpfel vorher gebacken werden?

Nein. In diesem Rezept werden die Apfelwürfel direkt mit den übrigen Zutaten gekocht. Zimt, Vanille, Nelke und Orange sorgen für das typische Bratapfelaroma.

Kann ich die Bratapfelmarmelade mit Alkohol kochen?

Ja. Ersetze die 80 g Apfel- oder Orangensaft durch dieselbe Menge Cointreau, Rum oder Licor 43. Die Marmelade enthält auch nach dem Kochen noch Alkohol.

Kann ich Marzipan hinzufügen?

Ja. Rühre am Ende 2–3 EL geriebenes Marzipan unter die heiße Marmelade.

Kann ich Gelierzucker 3:1 verwenden?

Für dieses Rezept ist Gelierzucker 2:1 vorgesehen. Ein Wechsel auf 3:1 verändert das Verhältnis und sollte erst nach einem eigenen Test empfohlen werden.

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