Schwedische Hafercookies mit Schokolade – so lecker mit Sauerteig!
Heute habe ich ein köstliches neues Cookie-Rezept für dich: Schwedische Hafercookies mit Sauerteig! Diese süßen Leckerbissen sind super einfach und schnell zubereitet und schmecken unglaublich gut. Das Beste daran? Du kannst damit ganz unkompliziert übrig gebliebene Sauerteigreste von deinem Lievito Madre, Roggen- oder Weizensauerteig verwerten. Das Rezept kommt von Natur aus ohne Ei aus und lässt sich nach Wunsch sogar komplett vegan zubereiten. Perfekt für einen nachhaltigen und gleichzeitig unwiderstehlichen Cookie-Genuss!

Warum Sauerteig in süßen Keksen?
Nutze deine übrigen Sauerteigreste sinnvoll und zaubere diese köstlichen Schwedischen Hafercookies mit Sauerteig. Sie sind eifrei, milchfrei und lassen sich mit wenigen Anpassungen sogar komplett vegan zubereiten. Perfekt für alle, die praktische Rezepte lieben und beim Backen neue kreative Ideen ausprobieren möchten.
Vegan und eifrei: Da das Rezept ohne Ei und optional ohne Milchprodukte auskommt, passt es ideal zu vielen Ernährungsweisen.
Sauerteig Resteverwertung: Mit diesem Rezept nutzt du Sauerteigreste effektiv, anstatt sie wegzuwerfen.
Unverwechselbarer Geschmack: Die leichte Säure des Sauerteigs harmoniert hervorragend mit der Süße von Zucker und Schokolade und gibt den Cookies eine einzigartige Note.
Das brauchst du für die schwedischen Haferkekse
- Butter oder vegane Margarine
- Zucker und brauner Zucker
- Sauerteiganstellgut (z. B. Lievito Madre oder Roggen)
- Vanilleextrakt
- Schokolade (z. B. Zartbitter)
- kernige Haferflocken
- gehackte Mandeln oder Haselnüsse
- Backpulver
So einfach bäckst du schwedische Hafercookies
- Butter und Zucker cremig rühren: Vermenge beides schaumig, um die perfekte Grundlage zu schaffen.
- Sauerteig hinzufügen: Mische den Sauerteig und Vanilleextrakt unter.
- Trockene Zutaten einarbeiten: Haferflocken, Nüsse, Backpulver und Schokolade dazugeben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
- Cookies formen: Setze Teighäufchen mithilfe von zwei Teelöffeln auf zwei Bleche mit Backpapier – achte auf Abstand, da die Cookies auseinanderlaufen.
- Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft ca. 15 Minuten goldbraun backen.
- Abkühlen lassen: Lass die Cookies kurz auf dem Blech ruhen und dann vollständig auf einem Rost auskühlen.


Ideen für leckere Cookie-Variationen
Mehloptionen: Tausche einen Teil der Haferflocken gegen Vollkornmehl aus, um den Teig etwas fester zu machen.
Schokoladenalternativen: Ersetze die Zartbitterschokolade durch vegane Kuvertüre oder gehackte Trockenfrüchte für eine fruchtige Note.
Zuckermenge anpassen: Für weniger Süße kannst du die Zuckermenge reduzieren oder alternative Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker verwenden.
Nüsse variieren: Statt Mandeln passen auch Walnüsse, Erdnüsse oder Pekannüsse wunderbar in dieses Rezept.
Sauerteig-Konsistenz: Falls dein Anstellgut sehr flüssig ist, kannst du 20–30 g zusätzliche Haferflocken zugeben, damit der Teig stabiler bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Ja, du kannst die Cookies auch ohne Sauerteig backen, ersetze dazu einfach das Lievito-Madre-Anstellgut durch 80 g Mehl (nach Wahl) und 40 g Wasser.
Nein, der Sauerteig verleiht den Cookies lediglich eine ganz dezente Säure sowie ein tolles Aroma, die die Süße der Schokolade perfekt ausbalanciert. Es kommt aber natürlich auch auf dein Sauerteig-Anstellgut an.
Ja, dieses Rezept ist ideal für ältere Sauerteigreste, die schon länger im Kühlschrank stehen. Die Cookies gelingen trotzdem wunderbar, da sie durch das Backpulver gelockert werden und nicht durch den Sauerteig.
In einer luftdichten Dose bleiben die Cookies mindestens eine Woche frisch und halten sich normalerweise aber deutlich länger.
Dank der eifreien und milchfreien Zubereitung (mit veganer Butteralternative und milchfreier Schokolade) ist das Rezept für viele Allergiker und bei vielen Unverträglichkeiten geeignet.
Die Nüsse kannst du je nach individueller Verträglichkeit austauschen, zum Beispiel gegen Cashewnüsse oder auch gegen Erdmandeln.
Das liegt fast immer an zu warmer Butter oder einer warmen Küche. Stelle den fertigen Teig oder die portionierten Häufchen für 20–30 Minuten in den Kühlschrank, bevor du backst. Auch ein eiskaltes Backblech (besonders bei der zweiten Runde wichtig) hilft.

Schwedische Hafercookies mit Sauerteig – mein Fazit
Meine schwedische Hafercookies mit Sauerteig sind ein echter Genuss – schnell gebacken, unglaublich lecker und perfekt, um Sauerteigreste sinnvoll zu nutzen. Mit ihrem nussigen Crunch, der dezenten Säurenote des Sauerteigs und den zart schmelzenden Schokostückchen werden sie zum Highlight, ob als süßer Snack zwischendurch oder zum gemütlichen Kaffee.





22 Kommentare
Irina Y.
Die Cookies habe ich heute gebacken – sooo lecker 👌🏻👌🏻😋!
Vielen lieben Dank für das Rezept, sehr einfach und gut zum Sauerteigreste sinnvoll verbrauchen, werde ich sicher noch vielmals machen.
Liebe Grüße,
Irina
Sonja
Liebe Irina, das freut mich sehr!
Herzliche Grüße
Sonja
Antonia
Liebe Sonja!
Inzwischen habe ich die Hafercookies schon mehrmals gebacken. Ein sehr einfaches Auffrischrezept, schnell gemacht und superlecker. Hier freuen sich alle, wenn es sie gibt. Vielen lieben Dank für das tolle Rezept. Ich werde die Haferkekse sicher noch häufig machen.
Liebe Grüße
Antonia
Sonja
Liebe Antonia,
vielen Dank für dein Bild und dein liebes Feedback. Freut mich sehr, dass dir das Rezept gefällt.
Liebe Grüße
Sonja
Jane
Super Resteverwertung! Die gibt es bei uns jetzt häufiger😁👍
Sonja
Liebe Jane,
vielen Dank für dein schönes Feedback, das freut mich sehr!
LG Sonja
Magdalena
Liebe Sonja,
Vielen Dank für das leckere Cookierezept. Die Kinder und Enkelkinder waren hell begeistert.
Werde die wohl öfters backen müssen.
Sonja
Hallo liebe Magdalena,
das freut mich riesig, vielen Dank für deinen netten Kommentar!
LG Sonja
Seb
Meine sind leider komplett zerlaufen 😕
Sonja
Oh je, das ist wirklich schade! 😕 Das sieht so aus, als wäre der Teig zu flüssig gewesen. Lass uns gemeinsam schauen, woran es gelegen haben könnte:
Die häufigsten Ursachen:
1. Butter zu warm/flüssig?
Die Butter sollte weich, aber auf keinen Fall geschmolzen oder flüssig sein. Ideal ist zimmerwarme Butter, die sich noch formen lässt, aber beim Drücken leicht nachgibt.
2. Welchen Sauerteig hast du verwendet?
Falls du Roggen-Anstellgut statt Lievito Madre genommen hast: Hast du die zusätzlichen 40 g Mehl dazugegeben? Das ist wichtig, weil Roggensauerteig meist deutlich flüssiger ist als LM.
3. Wie flüssig war dein Anstellgut?
Je nachdem wie dein Sauerteig gepflegt wird, kann er unterschiedlich fließfähig sein. War er sehr flüssig? Dann kannst du beim nächsten Mal etwas mehr Haferflocken (ca. 20–30 g extra) dazugeben oder das Anstellgut vorher etwas eindicken.
4. Ofen vorgeheizt?
Wenn der Ofen nicht richtig vorgeheizt war, zerlaufen die Cookies bevor sie fest werden können.
5. Ofen zu heiß?
Das sieht auch etwas dunkel aus – vielleicht war der Ofen zu heiß? Achte darauf: 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze. Manche Öfen heizen auch stärker als angezeigt – ein Ofenthermometer kann da helfen. Falls du unsicher bist, versuch es beim nächsten Mal mit 10–20°C weniger.
Tipp für den nächsten Versuch: Wenn der Teig sehr weich erscheint, stell ihn vor dem Portionieren für 20–30 Minuten in den Kühlschrank. Das hilft, dass die Cookies besser ihre Form halten.
Magst du mir verraten, welchen Sauerteig du verwendet hast und wie die Butter war? Dann kann ich dir noch gezielter helfen! 🤗
Liebe Grüße, Sonja
Kiki
Ein Hallo in die Runde!
Bei mir ist es leider genauso ausgegangen, obwohl ich mich wirklich 1 zu 1 an das Rezept gehalten und alles abgewogen habe. Zudem war meine LM auch gut fest. Der Teig hatte eine gute Konsistenz und ich habe die mir dem Eisportionierer gemachten Kugeln auch nicht platt gedrückt.
Leider weiß ich absolut nicht, woran es gelegen haben könnte, da ich alle oben genannten Punkte beachtet bzw. sicher sagen kann, dass es nicht daran lag.
Was könnte ich noch ändern? Vielleicht doch ein Ei zur Bindung? Geschmacklich mag ich sie nämlich echt gerne 🙂
Sonja
Hallo!
Vielen Dank für dein Feedback und das Foto!
Ein Ei zur Bindung würde ich nicht empfehlen, das verändert die Cookies zu sehr Richtung Kuchen-Konsistenz und ist nicht die Lösung. Du hast tatsächlich vieles richtig gemacht – der häufigste Übeltäter bei diesem Problem ist die Butter-Temperatur. War deine Butter beim Verarbeiten eventuell schon recht weich oder war es warm in der Küche? Das reicht oft schon, damit der Cookie im Ofen wegfließt, bevor er Struktur aufbauen kann.
Mein Tipp für den nächsten Versuch: Stelle die portionierten Teighäufchen vor dem Backen für 30–60 Minuten in den Kühlschrank. Dann kommt die Butter eiskalt in den Ofen und schmilzt langsamer, die Cookies behalten ihre Form. Wichtig ist auch, dass das Backblech komplett kalt ist, falls du mehrere Runden bäckst.
Falls du noch etwas mehr Struktur möchtest, kannst du beim nächsten Mal auch 20–30 g extra Haferflocken dazugeben. Und wenn dein Ofen eher kräftig heizt, lieber bei 170 °C Umluft statt 180 °C backen – zu hohe Hitze lässt die Cookies ebenfalls zerlaufen. Jeder Backofen ist ja auch etwas naders.
Probier es beim nächsten Mal mit gekühlten Teighäufchen, ich bin sicher das macht den Unterschied!
Liebe Grüße
Sonja
Kiki
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Rückmeldung – ich werde einen neuen Versuch starten 😊
Sonja
Liebe Kiki,
ich drücke dir ganz fest die Daumen, das es diesmal besser klappt.
LG Sonja
Anika
Ich habe die Cookies heut mit Vollkornweizen ASG gemacht. Es war schon eine Woche alt und recht flüssig. Der Geruch war aber so gut, dass es zu schade zum wegwerfen war. Ich habe noch einen gehäuften EL normales Mehl hinzugefügt. Meine Cookies sind auch etwas zerlaufen, aber sind trotzdem sehr lecker und der Familie schmeckts. Ist ja das wichtigste :-). Meine Butter war vermutlich auch schon zu flüssig.
Ich werde sie nochmal versuchen!
Deine Seite ist wirklich toll. Ich bin noch neu im Sauerteiggeschäft und ganz gefesselt 🙂 Danke
Sonja
Hallo und danke für dein liebes Feedback! 😊
Wie schön, dass die Cookies der Familie schmecken – das ist doch die Hauptsache!
Willkommen in der Sauerteig-Welt – viel Spaß beim Weiterprobieren! 🙂
Liebe Grüße, Sonja
Maritta
Habe die Kekse heute zum zweiten Mal gebacken und dabei die Zutaten etwas variiert mit Trockenobst und Walnüssen. So einfach und so lecker, dein Rezept. Die Kekse schmecken schön vollwertig und sind dabei so fluffig und der Sauerteig freut sich über die Auffrischung, genial.
Großes Dankeschön für das tolle Rezept
Sonja
Hallo Maritta,
das klingt super lecker! Vielen Dank für dein schönes Feedback.
LG Sonja
Michaela B.
Die Kekse gehören zu meinen Favoriten- unproblematisch und Mega lecker….danke für das Rezept und für diesen tollen Blog hier !!!! Lieben Gruss und ein paar schöne Feiertage Dir.
Sonja
Liebe Michaela,
herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Dir auch schöne Feiertage und einen guten Jahreswechsel!
Viele Grüüße
Sonja
Melanie
Liebe Sonja
Die Cookies sind so der Oberhammer und mega lecker, habe sie schon ganz oft nachgebacken, verschenkt oder selber gegessen.
Ich habe die Rezeptur auch schon nur mit dunklem Zucker und Kokosblütenzucker gemacht, auch schon auf Nüsse verzichtet (wegen Unverträglichkeit einer Kollegin), sie werden einfach immer so lecker.
Danke auch, für deine anderen tollen Rezepte, leider vergesse ich es oft, dir einen Kommentar zu hinterlassen.
Auch dein Buch “Sauerteig kann fast alles” ist super und ich habe schon viele Rezepte darin nachgebacken.
Alles Liebe für dich und deine Familie und mach weiter so!
Liebe Grüsse aus der Schweiz, Melanie
Sonja
Hallo Melanie,
das ist so ein liebes Feedback, danke dir! 😊
Schön zu hören, dass du mit den Cookies so viel experimentierst. Kokosblütenzucker und nur dunkler Zucker klingt richtig gut, das muss ich auch mal testen!
Und dass dir mein Buch gefällt, freut mich besonders. Danke, dass du dir die Zeit für den Kommentar genommen hast, auch wenn’s nicht immer klappt, sowas zu lesen ist immer sehr schön!
Liebe Grüße in die Schweiz
Sonja